Willkommen in Kaisermühlen! Hier findest du alles, was du über die legendäre ORF-Fernsehserie wissen musst, die wie keine andere das echte Wiener Leben der 90er Jahre eingefangen hat.

Über die Serie

Der „Kaisermühlen Blues“ ist eine österreichische TV-Serie, die zwischen 1992 und 2000 produziert wurde. In insgesamt 65 Folgen schildert sie das Leben, Lieben und Leiden der Bewohner eines Gemeindebaus im 22. Wiener Gemeindebezirk, Donaustadt.

Die Serie genießt heute absoluten Kultstatus, nicht zuletzt wegen ihrer authentischen Darstellung des „Wiener Schmähs“ und der unverblümten Sprache.

Die Macher

Vater des Erfolgs war der Schriftsteller Ernst Hinterberger, der die Drehbücher verfasste und selbst im Gemeindebau lebte, was der Serie ihre Glaubwürdigkeit verlieh. Regie führte bei fast allen Folgen Reinhard Schwabenitzky.

Der Schauplatz: Die 10er Stiege

Das Zentrum des Geschehens ist der Schüttauhof in Kaisermühlen, und dort ganz speziell die Stiege 10. Hier kreuzen sich die Wege der unterschiedlichen Charaktere – vom opportunistischen Bezirksrat bis zum Polizisten, vom Hausmeister bis zum „Sandler“. Es ist ein Mikrokosmos, in dem Konflikte oft lautstark auf dem Gang oder im Innenhof ausgetragen werden.

Warum wir sie lieben

Der Kaisermühlen Blues war nie nur reine Comedy. Hinterberger verwebte ernste Themen wie Arbeitslosigkeit, Ausländerfeindlichkeit, Korruption und soziale Ungerechtigkeit geschickt mit dem typischen Wiener Humor. Die Serie zeigte Wien nicht als Hochglanz-Touristenstadt, sondern so, wie es wirklich war: rau, herzlich und manchmal ein bisserl gemein.